Die 10 grundsätzlichen Regeln für den perfekten Betrieb des Kamins

Palazzetti bietet für seine Produkte die umfangreichsten Garantien in Bezug auf Langlebigkeit und einwandfreien Betrieb. Trotzdem sollte man immer daran denken, dass der zuletzt genannte Aspekt auf Engste mit dem Rauchfang, dem Schornstein und den Anschlüssen zwischen Kamin und Rauchfang sowie der Luftzufuhröffnung verbunden ist.

  • 1 - Für einen einwandfreien betrieb des kamins ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Verbrennungsluftzufuhr von Außen her oder durch einen gut belüfteten Raum, der einen besseren Luftaustausch garantiert, erfolgt.
  • 2 - Um einen kamin mit dem rauchfang zu verbinden (der sich nicht auf dessen senkrechter Seite befindet), müssen Anschlüsse mit einem Winkel von nicht mehr als 45° oder noch besser mit nur 30° ohne Engstellen und innere Vorsprünge eingesetzt werden, wie es auch in den geltenden Richtlinien für die Installation von Wärmegeneratoren für feste Brennstoffe vorgesehen ist.
  • 3 - Der anschluss zwischen haube und hauptabzugsrohr muss einen gleichförmigen Winkel (max. 45°) ohne Vorsprünge und Engstellen aufweisen, damit der Rauchabzug zum Schornstein hin begünstigt wird. Wird der Anschluss nicht auf diese Weise ausgeführt, besteht die Gefahr eines mangelhaften Kaminabzugs und eines eventuellen Rauchaustritts in den Raum.
  • 4 - Die anschlüsse sollten möglichst aus aluminiertem Stahl hergestellt und mit Steinwolle oder einem ähnlichen Material isoliert sein, um die Bildung von Kondenswasser innerhalb des Rauchabzugrohrs zu gewährleisten (ein Nachteil, der einen mangelhaften Kaminabzug verursachen würde). Aluminierter Stahl ermöglicht dank seiner technischen Merkmale eine einfache Installation und die größte Garantie hinsichtlich Beständigkeit und Korrosionsschutz. Innen gewellte Rohre sind unbedingt zu vermeiden, da diese anfällig für Ablagerungen von Teer sind. Dieses Material ist leicht entzündlich und vermindert den Kaminabzug, wodurch die Wartung des Rauchabzugssystems wesentlich öfter als vorgesehen durchgeführt werden muss.
  • 5 - Ein perfekter abzug ist vor allem durch einen hindernisfreien Rauchfang ohne Verengungen, Ableitungen oder Verstopfungen gewährleistet. Eventuelle Versetzungen sollten vorzugsweise in der Nähe des Schornsteins erfolgen.
  • 6 - Für einen perfekten abzug wird empfohlen, isolierte Rauchfänge aus Schamottmaterial mit rundem Querschnitt einzusetzen (besitzen im Gegensatz zu quadratischen oder rechteckigen Elementen eine glatte Innenwand), um den korrekten Rauchabzug zu begünstigen. Der Querschnitt muss den Anforderungen des Kamins entsprechen und über die ganze Länge beibehalten werden: je höher der Rauchfang ist, umso besser ist auch der Rauchabzug. Folgende Materialien sind beim Aufbau des Rauchfangs zu vermeiden: verzinkter Stahl, Asbestzement und innen gewellte Rohre.
  • 7 - Um unannehmlichkeiten beim abzug zu vermeiden muss jeder Kamin oder Ofen laut den geltenden Vorschriften mit einem eigenen unabhängigen Rauchfang ausgestattet sein. Sollten mehrere Rauchfänge am Dach vorhanden sein, so müssen diese mindestens 2 m von einander entfernt liegen und einen Mindestunterschied von 40 cm bei der Höhe aufweisen. Diese Vorgehensweise garantiert den korrekten Abzug der Rauchgase und verhindert eventuelle Überlagerungen beim Aufeinandertreffen verschiedener Luftströme auf den Dachflächen.
  • 8 - Um die rauchgasabfuhr zu erleichtern (auch bei starkem Seitenwind), sollten Schornsteine mit Flügelprofilen und mit einer im Vergleich zum Querschnitt des Rauchfangs doppelt so großen Rauchdurchlassöffnung ausgestattet sein. Diese Konfiguration begünstigt den Austritt der Rauchgase aus dem Rauchkanal.
  • 9 - Um ein eventuelles niederschlagen des rauchs zu verhindern darf die Abzugsöffnung des Rauchfangs im Umkreis von mindestens 8 Metern von keinem Hindernis (Bäume oder Gebäue) verstellt werden. Außerdem muss der Schornstein mindestens 1 Meter über den Dachfirst hinausragen.
  • 10 - Die gründe für den mangelhaften betrieb eines kamins können auch in der Präsenz von zwei verschiedenen Rauchfängen im selben Raum oder von einem Treppenhaus liegen; diese Bedingungen können nämlich zu einer Niederdruckbildung führen. In diesen Fällen sollten ein Verschluss für die oben genannten Öffnungen angebracht sowie eine Vergrößerung der Luftzufuhröffnung für die Feuerstätte vorgenommen werden, um einen korrekten Zufluss von Luft zum Gerät zu gewährleisten.

    HINWEIS: Die Rauchfänge müssen mindestens einmal pro Jahr gereinigt werden.
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